Die Lebenshilfe wird 60!

Zum 60. Geburtstag hat die Lebenshilfe ein ganz besonderes Musikvideo herausgebracht: „Hey, Welt!“, ein Film für alle, die aufs Miteinander stehen – ach nein, besser: tanzen!

Zum Video geht’s hier

 

bvkm Fachtag in Hamburg

Fachtag in Hamburg mit dem Thema: Das Bundesteilhabegesetz und seine Auswirkungen in der Praxis

Herr Bernhard Jürs Vorstand Schritt für Schritt Hamburg e.V. berichtet:

„Die Freiheit, woanders zu arbeiten“ – Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) und seine Auswirkungen in
der Praxis: Eine Veranstaltung des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen
e.V. (bvkm) am 24.11.2017 in Hamburg.
Die Veranstaltung war mit TeilnehmerInnen aus vielen Bundesländern gut besucht. In einem
Einführungsvortrag wurden die neuen Regelungen beruflicher Teilhabe im BTHG vorgestellt.
Herausgehoben wurde dabei vom Referenten das hohe Niveau der Werkstätten in Deutschland. Es
sei das größte Werkstättensystem in Europa, wahrscheinlich in der ganzen Welt.
Anschließend wurden in vier parallelen Workshops die neuen beruflichen Möglichkeiten, die
Chancen zur Inklusion, sowie die Mitbestimmungsregelungen im BTHG vertieft. Ein Workshop
befasste sich mit der Situation für Menschen mit hohem Hilfebedarf. Dieser Workshop fiel dann aber
doch aus dem Rahmen, weil dieser Personenkreis leider nicht im BTHG berücksichtigt wird, „da keine
wirtschaftlich verwertbare Arbeitsleistung“ vorhanden sei.
In der abschließenden Schlussrunde wurde thematisiert, dass die Situation und die bisherige
Umsetzung des BTHG in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich sei.
Die Frage, ob das BTHG „ein Meilenstein oder Flop sei“ wurde dann nicht einheitlich von den
WorkshopleiterInnen und TeilnehmerInnen beantwortet. Das Fazit war, dass das BTHG kein
Meilenstein sei, aber eine Verbesserung darstellt, u.a. durch:
Stärkung der Arbeitnehmerrechte, dem Budget für Arbeit, der Zulassung anderer Anbieter, dem
Wahlrecht in mehreren Einrichtungen tätig sein zu dürfen sowie der Einrichtung von
Frauenbeauftragten. Negativ wurde betont, dass Menschen mit hohem Hilfebedarf vom BTHG
ausgeschlossen sind. Und das betrifft leider einen sehr großen Teil unserer Vereinsmitglieder.

Bernhard Jürs
SCHRITT für SCHRITT e.V., Hamburg

Sternstunden-Adventskalender im BR

Ein Beitrag über unseren Mitglied die Private Schulen Oberaudorf-Inntal im Sternstunden-Adventskalender des Bayerischen Rundfunks HIER

Die Einrichtung Petö und Inklusion GmbH hat im Schuljahr 2013/2014 die private inklusive Grundschule Oberaudorf-Inntal eröffnet, die in der Betreuung von behinderten und nicht behinderten Schülern völlig neue Wege geht. Hier wird individualisierter Unterricht, konduktive und motorische Förderung und täglicher Inklusionssport geleistet, das Konzept ist in Deutschland einmalig. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach Plätzen. Diese sollen nun von 72 auf 90 erhöht werden, zudem können die Grundschüler später auch die dazugehörige Mittelschule besuchen. Sternstunden fördert die Finanzierung von barrierefreien neuen Räumen und Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Schulqualität. Auch Sternstunden-Patin und Bayern-1-Moderatorin Susanne Roher ist begeistert von dem neuartigen Konzept. (Patin: Susanne Rohrer)

Inklusionslandkarte

Die Inklusionslandkarte zeigt Institutionen, Organisationen, Verbände, Projekte und neuerdings auch Sportangebote, die sich mit dem Thema Inklusion beschäftigen. Zusätzlich können sich Fachleute eintragen, die als Referent*innen oder Ansprechpartner*innen für Inklusion zur Verfügung stehen.

Neuer Zertifikatskurs an der Universität Wien

Tolle Neuigkeiten aus der Österreichischen Hauptstadt

Dipl. -Päd. Frau Daniela Fülle ist Managerin des Programs, und stellt den Zertifikatskurs vor:

Nach langjähriger Planungs- und Vorbereitungszeit ist es endlich soweit: Mit Anfang 2018 startet eine wissenschaftlich und theoretisch fundierte Weiterbildung, die Ihren Fachleuten die Möglichkeit bietet, ihre Handlungskompetenz im beruflichen Alltag für eine gelingende interdisziplinäre Zusammenarbeit zu erweitern.

Der Zertifikatskurs „Konduktive Förderung“ bietet eine interdisziplinäre, praxisbezogene und wissenschaftlich fundierte Weiterbildung für Interessierte aus den Bereichen Bildung, Betreuung, Rehabilitation, Pflege und Assistenz von Menschen mit Beeinträchtigung sowie angrenzenden Berufsfeldern. Eine begleitete Hospitationswoche am renommierten Petö-Institut in Budapest sowie Praxiseinheiten runden das Angebot des Kurses ab.

Der Zertifikatskurs findet in Kooperation mit der Helga Keil-Bastendorff Privatstiftung und der Donau-Universität Krems statt. Die AbsolventInnen des Zertifikatskurses können vertiefend am geplanten Universitätslehrgang zur Akadem. Expertin/zum Akadem. Experten und darauf aufbauend am Masterprogramm „Konduktive Förderung (MSc)“ an der Donau-Universität Krems teilnehmen, sofern die erforderlichen Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.“

Informationen zum Zertifikatskurs „Konduktive Förderung“ finden Sie auch online unter: www.postgraduatecenter.at/konduktivefoerderung

Informationsmaterial (Flyer mit Shortfacts, A3-Plakate, Broschüren) zum Zertifikatskurs und weitere Informationen:

  • unter der Festnetznummer +43-1-4277-10836, mobil unter +43-664-60277-10836 oder
  • per Mail an fuelle@univie.ac.at

Tagung in Brüssel zur Anerkennung des Konduktorenberufes

Ein riesengroßer Schritt in dem Anerkennungsprozess auf europäischer Ebene:

Die Tagung im EU-Parlament in Brüssel zur Anerkennung des Konduktorenberufes fand gestern am 10. Oktober statt. Mehrere Länder, wie das Vereinigte Königreich, Schweden, Frankreich, Belgien, Ungarn Polen und natürlich Deutschland  haben ihre Vertreter geschickt, um die Problematik der Anerkennung zu diskutieren. Die Sitzung wurde vom EU-Kommissar Dr. Tibor Navracsics und dem EP-Abgeordneten Ádám Kósa geleitet. Deutschland war sogar mit zwei Vorträgen von Beate Höß-Zenker und Peter von Quadt vertreten. Im Namen des Bundesverbandes nahm Tamás Magyar an der Sitzung teil. Das Programm zur Tagung finden sie: HIER

Wir hoffen, dass die Sitzung etwas bewirken kann in Brüssel, und die Anerkennug des Berufes von den zahlreichen in der EU tätigen KonduktorInnen bald möglich wird.

 

BKF on TOUR Vorstandssitzung in St. Leon-Rot

Der BKF Vorstand (in der neuen Zusammmensetzung ergänzt mit Frau Normantas und Herrn Marschner) war diesmal bei Fortschritt St. Leon-Rot zu Besuch.

Frau Huber (1. Vorsitzende des Vereins in St. Leon-Rot) war eine exzellente Gastgeberin und hat mit ihren Ideen und Anregungen unsere Sitzung bereichert.

Auf der Vorstandssitzung wurden Themen wie Veranstaltungen, der neue Hochschulstudiengang, die Anerkennung des Berufes usw. diskutiert, Ziele gesetzt und Aufgaben neu verteilt.

Die Mitgliederbesuche des Vorstands gehen weiter. Im November ist Fortschritt Nordhessen unser Gastgeber.